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Weihnachten für Geschäftsleute ?!                                                              

Weihnachten 2013 post Christum natum

 

Was veranlasste die ersten Menschen den christlichen Glauben anzunehmen?

Die Frage soll heute nicht sein, ob der christliche Glaube richtig oder wahr ist.      

Die Frage soll auch nicht sein, ob die Institution Kirche ihre Berechtigung hat,

ob sie richtig oder falsch handelt, den Bürger erreicht und noch zeitgerecht ist.       

Die Frage soll sein, warum gibt es das Christentum überhaupt?                                                

Was brachte die Menschen der damaligen Zeit dazu Christen zu werden?                                         Oder anders gefragt: Welchen Nutzen zogen sie aus diesem Glauben?

 

Denn damals -wie heute- handelten die Menschen meist nach dem Prinzip, was nutzt es mir, was bringt mir mein Handeln, welche  Vorteile habe ich?

Oder wenigstens, welche Vorteile hat meine  Familie, der Staat, die Welt allgemein?

Um die Welt allgemein machte sich der Mensch in der Antike zwar  nicht so viele Gedanken, wohl aber – zumindest als guter römischer Staatsbürger- um das Imperium Romanum, also das römischen Volk, um das Wohlergehen seiner meist sehr große Familie und um seine eigene berufliche Karriere und Gesundheit.

Darin unterschied er sich in nichts von heutigen guten Staatbürgern.

 

Das Prinzip des Miteinanders in der römischen Gesellschaft beruhte auf einem einfachen Grundsatz: Do, ut des: Ich gebe, damit du gibst.

Das hieß in der Praxis: ich helfe dir, damit du mir hilfst, ich betrüge dich nicht,

damit du  mich nicht betrügst, ich schenke dir etwas, damit du mir was schenkst,

ich bin nett, damit du nett bist…    

Das Leben war geregelt in dieser gegenseitigen Abhängigkeit.

Do, ut des galt auch für alle religiösen Richtungen.        

 

Den Göttern wurde geopfert, damit sie Schaden abwenden, Wünsche erfüllen, Schlachten gewinnen, Früchte wachsen, Ehen gelingen und Kinder gedeihen ließen. Nichts geschah im römischen Leben, ohne die Götter zu befragen und ihnen etwas zu geben, damit sich ihre Gunst positiv auf das Leben der Menschen auswirke.

 

Do, ut des! Wie passte die neue Glaubensrichtung der Christen in dieses System?    

 

                      Was gab sie, was wollte sie erhalten?                                                                                               Was nützte der Glaube an diesen Jesus Christus?

Nichts!

Jedenfalls aus der Sicht eines jeden pragmatischen, vernunftorientierten Römers.               Wer im 1.2.3. Jahrhundert n. Chr. Christ war, wurde im besten Fall belächelt,

im schlimmsten diente er als Beute wilder Löwen oder als lebende Fackel im Amphitheater bei den Spielen, die zur Belustigung des Volkes abgehalten wurden.

Die Nachbarn tuschelten und

erzählten sich haarsträubende Gerüchte über die christlichen Versammlungen,

oder lachten diese Spinner, die Christen genannt wurden, aus.                                                                                                  

Es war keine Ehre ein Christ zu sein. Es war ein Risiko!                                                           

Man war hilflos Denunzianten ausgeliefert, wurde vom Kaiser als Sündenbock für irgendeine Fehlentscheidung der Politik benutzt oder war in regelmäßigen Abständen dem Pogrom eines römischen Kaisers ausgesetzt. Man lebte also in ständiger Gefahr.

Wer arm war, blieb es meist, da der Glaube keine wirtschaftlichen Vorteile brachte.         

Wer reich war, wurde ärmer,

weil er den notleidenden Brüdern finanziell unter die Arme griff.

Das erfolgte ganz direkt von Tasche zu Tasche ohne Missionswerke

und Hilfsorganisationen und konnte nicht einmal von der Steuer abgesetzt werden.

Sklaven, die Christen wurden, blieben es auch, Adlige blieben adlig. 

Es änderte sich durch den Glauben nichts an der gesellschaftlichen Stellung des Einzelnen. Vielleicht wurden Sklaven unter christlichen Herren besser behandelt,

aber dazu brauchte man als Sklave nicht Christ zu werden,

das taten diese christlichen Herren dann von sich aus.

Und auch einige Philosophen und Politiker hatten schon darauf hingewiesen,

dass es wirtschaftlich lukrativer sei,

die Sklaven nicht für jedes kleine Vergehen totzuschlagen.

 

Warum also wurden die Leute Christen?

 

Wie konnte sich ein so kleines Grüppchen von 12 Personen

um einen redegewandten Wunderheiler derart entwickeln,

dass es innerhalb kurzer Zeit eine Weltreligion ins Leben rief?  

           

Volksredner, Philosophen, Magier, Aufrührer und Wunderheiler gab es damals wie zu allen Zeiten zur Genüge. Warum hatten gerade Jesus und seine Jünger solchen Erfolg? Und vor allem warum stellte sich dieser Erfolg erst so richtig ein, 

als der Begründer der neuen Lehre eines für damalige Zeit schändlichen Todes gestorben war?

 

Was sprach die Menschen an, was faszinierte sie so, dass sie sich dieser Glaubensbewegung trotz aller Gefahren und Nachteile anschlossen?

Denn eine Volkskirche, eine sichere Institution, in die man hineingeboren wurde,

gab es ja noch nicht. Man wurde nicht vorsorglich als Baby getauft,

man stand nicht unter dem Schutz einer Staatskirche, man konnte sich nicht auf Religionsfreiheit und Menschenrechte berufen.                       

All das wurde erst durch das Christentum bewirkt.

 

Es gab lediglich kleine Versammlungen in Privathäusern, man lernte neue Leute kennen, pflegte soziale Kontakte

– allerdings mit Menschen, die keinen großen Einfluss hatten.

War es das, was die Menschen anzog?

Aber das fand man auch leicht in philosophischen Zirkeln, mystisch-religiösen Gruppen oder politischen Parteien. Damals wie heute gab es viele Bereiche,

in denen man angenehme Gesellschaft fand.

 

Warum also gerade die christliche Gemeinschaft?        

 

Welche Faszination übten diese Menschen aus, sodass die Zahl der Christen schon

im 1. Jahrhundert so angestiegen war, dass sich 64 n. Chr. (das waren gerade einmal ungefähr 30 Jahre nach Jesu Tod und seiner Auferstehung von den Toten) eine Christenverfolgung unter dem Kaiser Nero überhaupt „lohnte“.

Und noch dazu in Rom, das ja mehr als zweitausend Kilometer vom Ursprungort der Glaubensrichtung  (Jerusalem) entfernt lag – und es gab weder Bahn noch Flugzeug.       

Es muss also in diesen ca. 30 Jahren eine überaus schnelle Ausbreitung der christlichen Botschaft stattgefunden haben, die angesichts der beschwerlichen Reise- und Transportmöglichkeiten und der völligen Abwesenheit von Telefon, Fernsehen

und Internet erstaunlich ist.  

 

Was trieb die ersten Christen, ihre Glaubensbotschaft so weit herumzuerzählen, gefährliche Reisen zu wagen, eine ständige Konfrontation mit anderen religiösen Gruppen oder den Besatzern,  d.h. der römischen Staatsgewalt, zu riskieren?

          

Hinzu kam, dass man meist als ein bemitleidenswerter Spinner angesehen wurde,

der irgendeiner fixen Idee hinterher rennt.  

Was veranlasste die einen, diesen Glauben zu verkünden,

die anderen, sich ihm anzuschließen?

 

Es ist der Inhalt dieses Glaubens.

 

Die Botschaft der Christen lautete und lautet noch heute kurz zusammengefasst:

 

                                   GOTT LIEBT DIE MENSCHEN

 

Was für uns heute ausgeleiert und selbstverständlich klingt, da wir  es seit unserer Jugend unzählige Male gehört haben, war für die damaligen Menschen eine Sensation: Gott liebt die Menschen! Das hatte man bisher noch nie gehört. 

Kein Philosoph, kein Priester, kein Politiker hatte je die Behauptung aufgestellt,

dass irgendein Gott die Menschen liebe.

Man fürchtete die Götter, weil sie Unheil und Strafe bringen konnten.

Sie waren die Herrscher über die Naturgewalten und über das Schicksal der Menschen.

Die griechischen Götter handelten völlig beliebig und brachen fröhlich ihre eigenen Regeln, die römischen achteten auf strenge Einhaltung der Kulthandlungen,

die Götter der Philosophen waren fern und unnahbar und griffen in das menschliche Geschehen nicht oder unvorhersehbar ein.

Oder sie wurden als ein Teil der Natur definiert, der selbst in einem ewigen Kreislauf

gefangen war und dem Menschen auch nicht helfen konnte.                                                              

Sie alle liebten die Menschen nicht!                                                                                             

Sie alle gehorchten in der Vorstellung der Menschen dem Grundsatz 

Do, ut des: Wir geben, damit ihr gebt.

Und nun wurde ein Gott verkündigt, der die Menschen liebte!  

Und das ohne Geben und Fordern!            

Ein Gott, der sich um die Menschen kümmern und sie erretten wollte.

Ein Gott, der dem Menschen eine Ahnung des wahrhaft Göttlichen

und eine Hoffnung auf die Ewigkeit gab.                     

 

Das war das Neue, das Revolutionäre, das Unfassbare:    

Gott liebt die Menschen! - Gott liebt mich!

 

Wenn wir uns diesen Gedanken einmal ohne einen Zweifel an Gottes Existenz bewusst machen, wenn wir uns vorstellen,

dass der Schöpfer der Welt,

der Herrscher über alle Naturgewalten,

der Herr über die gesamte Menschheit,

derjenige, der uns das Leben gibt und nimmt,

sagt:

„Ich habe dich lieb“,

dann ist das Gefühl, das sich bei uns einstellt eine Ahnung von Weihnachten:

 

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit

alle, die ihm vertrauen nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“   

          

 (Die Bibel, Neues Testament: Johannesevangelium Kap. 3, Vers 16)

 

Annette Tummuseit                                   (geschrieben im Dezember 2012)

 

 

Ein AGToptimierter Buchtipp zu diesem Thema: Quo vadis ?

 

Der historische Roman wurde von dem Litauer Henryk Sienkiewicz Ende

des 19. Jahrhunderts geschrieben. Zu diesem Zweck besuchte er 1894 Rom und Umgebung.

 

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Bankfilialdirektor a.D.

 

 

 

 

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