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Abrahams Nachkommen                                                                               

„Gedanken“ zu der Serie im Deutschlandfunk vom 19.– 23.08.2013:

 

  Jüdische Identität und die abrahamitischen Religionen

 

 

  Die Serie im Deutschlandfunk mit Frau Dr. Edna Brocke als jüdischer Religions-Historikerin und

  Herrn Rüdiger Achenbach war für mich sehr aufschlussreich, konnte ich doch noch einiges

  hinzulernen.

  In der u.f. pdf-Anlage finden Sie links zu den 5 Gesprächsaufzeichnungen des Deutschlandfunks.

  In vielen Aussagen stimme ich mit den Diskutanten überein, habe aber zu einigen Ansichten ein  

  anderes Verständnis, das ich, wie unten folgt, mitteile.

 

 

Deutschlandfunk: Jüdische Identität und die abrahamitischen Religionen
Abraham_Jüdische Identität und die abrah[...]
PDF-Dokument [85.5 KB]

 

Abraham lebte vor etwa 4.000 Jahren.  

Im 1. Buch Mose Kap. 12 verspricht Gott dem damals 75jährigen Abram      

(den Namen Abraham erhielt er später):

 

Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß

 machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht,

 den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

 

Das ganze Land nämlich, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen für immer

 geben.  Ich mache deine Nachkommen zahlreich wie den Staub auf der Erde. Nur wer

 den Staub auf der Erde zählen kann, wird auch deine Nachkommen zählen können

 (Kap. 13, Verse 15f.).

 An diesem Tag schloß der Herr mit Abram folgenden Bund:

Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land vom Grenzbach Ägyptens bis zum großen  

 Strom Euphrat, …“ (Kap 15,18). 

 

76jährig wurde Abram der Sohn Ismael von einer ägyptischen Magd geboren, auf Initiative seiner

Frau Sara hin, da diese meinte, keine Kinder mehr mit 65 Jahren bekommen zu können.

Von diesem dürften die Araber abstammen.

 

Als Abram 99 Jahre alt war erneuerte Gott Verheißungen an den ihm Vertrauenden:

Das ist mein Bund mit dir: Du wirst Stammvater einer Menge von Völkern. Man wird                    

dich nicht mehr Abram nennen. Abraham (Vater der Menge) wirst du heißen; denn                    

zum StammVater einer Menge von Völkern habe ich dich bestimmt“ (Kap.17, 4f.).

 

100jährig wurde ihm der seit vielen Jahren verheißene Sohn Isaak von Sara (90jährig) geboren.

Über dessen Sohn Jakob kam es dann zu den 12 Stämmen Israels.  

 

Als Sara starb hatte Abraham noch mehrere Frauen mit denen er weitere Kinder

zeugte…

 

Wann kam der christliche Glauben in die Zeitgeschichte?

 

Es gibt, so habe ich den Eindruck, einige Unkenntnis seitens der Diskutanten hinsichtlich der Bücher Mose und der Propheten. Das Neue Testament, überwiegend von Juden geschrieben, scheint völlig unbekannt zu sein.  

                                                                                

Jahrhundertelang  wurde der Messias angekündigt, durch:

 

König David (rd. 1.000 Jahre vor Christi Geburt) in den Psalmen, so u.a. in

 

Psalm 22 http://alt.kh-vanheiden.de/NeUe/Bibeltexte/ps.html#22 auszugsweise:

Aber ich bin ein Wurm und kein Mann, ein Spott der Leute, verachtet vom Volk.

Die mich sehen, die spotten über mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf.

"Er vertraute Jahwe, der mag ihn jetzt retten, er hat ja Gefallen an ihm!"*

*Das erfüllte sich wörtlich bei der Kreuzigung von Jesus Christus (Matthäus 27,43).

Aus dem Mutterleib hast du mich gezogen, an der Brust meiner Mutter mich Vertrauen gelehrt.

Du bist mein Schutz, seit mein Leben begann, und mein Gott, von meiner Mutter Leib an.

Sei mir nicht fern in meiner Not! Nur Angst ist bei mir, kein Retter ist nah.

Gewaltige Stiere kreisen mich ein, von Büffeln aus Baschan bin ich bedrängt.

Sie reißen die Mäuler gegen mich auf; raubgierige Löwen brüllen mich an.

Ich zerlaufe wie Wasser auf trockener Erde, ausgerenkt sind meine Glieder,

und mein Herz zerschmilzt wie Wachs als ob es in meinen Gedärmen zerfließt.

Meine Kraft ist vertrocknet, dürr wie ein Scherben. Meine Zunge klebt, am Gaumen haftet sie fest.

In den Staub des Todes hast du mich gelegt, denn mich umlauert die Meute der Hunde.

Übles Gesindel hat mich umringt und hat mir Hände und Füße durchbohrt.

All meine Knochen könnte ich zählen.

Sie stehen dabei und gaffen mich an.

Meine Kleider teilen sie unter sich auf, und mein Gewand verfällt ihrem Los.*

*Wird im Neuen Testament von Johannes zitiert: Johannes 19,24.

 

Die Kreuzigung, die hier beschrieben wird, kannte man in dieser Zeit noch nicht.

 

Psalm 110,1: So spricht der Herr zu meinem Herrn:

Setze dich mir zur Rechten und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.

 

Von wem spricht hier David? Die Lösung finden wir bei 3 Evangelisten.

Wir lassen Jesus, den HErrn, im LukasEvangelium Kapitel 20 zu uns sprechen: V37f.

Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet,

in der er den Herrn den      

Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt. 

Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig.

Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet.

Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen.         

Da fragte er sie: Wie kann man behaupten, der Messias sei der Sohn Davids?

Denn David selbst sagt im Buch der Psalmen: 

Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten,

und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.

David nennt ihn also «Herr». Wie kann er dann Davids Sohn sein?                                                                                 

In der Apostelgeschichte des Lukas, Kap. 2, predigt der Apostel Petrus zu Pfingsten

und erläutert diese Frage:

Israeliten, hört diese Worte: Jesus, den Nazoräer, den Gott vor euch beglaubigt hat durch machtvolle Taten, Wunder und Zeichen, die er durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst –

ihn, der nach Gottes beschlossenem Willen und Vorauswissen hingegeben wurde,

habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht.

Gott aber hat ihn von den Wehen des Todes befreit und auferweckt;

denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde.

David nämlich sagt über ihn: 

Ich habe den Herrn beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Zunge und auch mein Leib wird in sicherer Hoffnung ruhen;

denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, noch lässt du deinen Frommen die Verwesung schauen.

Du zeigst mir die Wege zum Leben, du erfüllst mich mit Freude vor deinem Angesicht.

Brüder, ich darf freimütig zu euch über den Patriarchen David reden:

Er starb und wurde begraben und sein Grabmal ist bei uns erhalten bis auf den heutigen Tag.

Da er ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm den Eid geschworen hatte,

einer von seinen Nachkommen werde auf seinem Thron sitzen,

sagte er vorausschauend über die Auferstehung des Christus: 

Er gibt ihn nicht der Unterwelt preis und sein Leib schaut die Verwesung nicht.

 

Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen.

 

Nachdem er durch die rechte Hand Gottes erhöht worden war

und vom Vater den verheißenen Heiligen Geist empfangen hatte, hat er ihn ausgegossen,

wie ihr seht und hört.

David ist nicht zum Himmel aufgestiegen; vielmehr sagt er selbst:     

Es sprach der Herr zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten,

und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.

 

Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel:

Gott hat ihn zum Herrn und Messias gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

Als sie das hörten, traf es sie mitten ins Herz, und sie sagten zu Petrus und den übrigen Aposteln:

Was sollen wir tun, Brüder?

Petrus antwortete ihnen:

Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden;

dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung

und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.

Mit noch vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie:

Lasst euch retten aus dieser verdorbenen Generation!

Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen.

An diesem Tag wurden (ihrer Gemeinschaft) etwa dreitausend Menschen hinzugefügt.

Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes

und an den Gebeten. 

Alle wurden von Furcht ergriffen; denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen.

Und alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.

Sie verkauften Hab und Gut und gaben davon allen, jedem so viel, wie er nötig hatte.

Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel,

brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Einfalt des Herzens.

Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt.

Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten.

 

Durch den Propheten Mose (vor rd. 3.250 Jahren):

Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott,

aus deiner Mitte, unter deinen Brüdern, erstehen lassen.

Auf ihn sollt ihr hören.

Der Herr wird ihn als Erfüllung von allem erstehen lassen, worum du am Horeb, am Tag der Versammlung, den Herrn, deinen Gott, gebeten hast, als du sagtest:

Ich kann die donnernde Stimme des Herrn, meines Gottes, nicht noch einmal hören

und dieses große Feuer nicht noch einmal sehen, ohne dass ich sterbe.

Damals sagte der Herr zu mir: Was sie von dir verlangen, ist recht.

Einen Propheten wie dich will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen.

Ich will ihm meine Worte in den Mund legen und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm auftrage.

Einen Mann aber, der nicht auf meine Worte hört,

die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft.

 

Propheten Jesaja in Kap. 7 (rd. 700 J. v.Chr.):

Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben:

Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen,

sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben. 

 

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter;

man nennt ihn:

Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Seine Herrschaft ist groß und der Friede hat kein Ende.

Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten.

Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere wird das vollbringen.   

In Kap. 52 wird der Sinn seines Kommens mitgeteilt:

Seht, mein Knecht hat Erfolg, er wird groß sein und hoch erhaben.

Viele haben sich über ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch,

seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen.

Jetzt aber setzt er viele Völker in Staunen, Könige müssen vor ihm verstummen.

Denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen sie nun;

was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt.

53 Wer hat unserer Kunde geglaubt?

Der Arm des Herrn - wem wurde er offenbar?

Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein junger Spross, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Boden.

Er hatte keine schöne und edle Gestalt, sodass wir ihn anschauen mochten.

Er sah nicht so aus, dass wir Gefallen fanden an ihm.

Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet; wir schätzten ihn nicht.

Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.

Wir meinten, er sei von Gott geschlagen,  von ihm getroffen und gebeugt.

Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt.

Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.

Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg.

Doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen.

Er wurde misshandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht auf.

Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer,

so tat auch er seinen Mund nicht auf.

Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, doch wen kümmerte sein Geschick?

Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten

und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen.

Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab, bei den Verbrechern seine Ruhestätte,

obwohl er kein Unrecht getan hat und kein trügerisches Wort in seinem Mund war.

Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen (Knecht),

er rettete den, der sein Leben als Sühnopfer hingab. Er wird Nachkommen sehen und lange leben.

Der Plan des Herrn wird durch ihn gelingen.

Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht.

Er sättigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht;

er lädt ihre Schuld auf sich.

Deshalb gebe ich ihm seinen Anteil unter den Großen und mit den Mächtigen teilt er die Beute,

weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Verbrecher rechnen ließ.

Denn er trug die Sünden von vielen und trat für die Schuldigen ein.

 

Micha Kap. 5,1 (lebte ca. 700 Jahre vor Christus): 1

Aber du, Betlehem-Efrata,so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Sein Ursprung liegt in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen.

 

Sacharia Kap. 12 (lebte etwa 500 v. Chr.): 10

Doch über das Haus David und über die Einwohner Jerusalems werde ich den Geist des Mitleids und des Gebets ausgießen. Und sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Sie werden um ihn klagen, wie man um den einzigen Sohn klagt; sie werden bitter um ihn weinen, wie man um den Erstgeborenen weint.

 

Mit der Geburt des seit Jahrhunderten verheißenen Messias Jesus Christus gingen bereits viele dieser Prophezeiungen in Erfüllung.

 

Hieraus folgte für die ersten Christen, die Juden waren, der Glaube an ihren verheißenen Messias,

der, wie die Schrift es sagte, alles das erleiden musste, um sie, die Gläubigen an IHN, vor dem Tod zu retten – s. Link:   

http://www.altersvorsorge-tummuseit.de/zukunftsorientierung-gute-nachrichten/altersvorsorge-ueber-den-tod-hinaus/

 

Lesen Sie bitte auch das Evangelium von Lukas, dem Arzt und anschließend die Apostel-Geschichte, vorab folgen Sie dem Link zu meinem Osterquiz: 

http://www.altersvorsorge-tummuseit.de/zukunftsorientierung-gute-nachrichten/oster-quiz-der-herr-ist-auferstanden/

 

Paulus dürfte der hebräischen Sprache mächtig gewesen sein, war er doch ein Schüler des hochangesehenen jüdischen Lehrers Gamaliel:            

                                                                 

Gamaliel war Pharisäer und Rabbi, der als Mitglied des Hohen Rates in Jerusalem vor einer       Verfolgung der Christen warnte (Apostelgeschichte 5, 34 - 39) und sich mit seiner Auffassung durchsetzen konnte.                                                                                                              

Als Lehrer hatte er den Pharisäer Saulus, den späteren Paulus, ausgebildet (NT, Apg. 22, 3).

 

Dieser Paulus wiederum lehrt in den verschiedenen Briefen des Neuen Testamentes

(schwerpunktmäßig im Römerbrief, Kap. 11),

dass wir als Christusgläubige mit Israel stark verbunden sind, ja „eingepfropft“ wurden

in den Stamm den Israel als Volk symbolisiert:

Euch, den Heiden, sage ich:

Gerade als Apostel der Heiden preise ich meinen Dienst, weil ich hoffe,

die Angehörigen meines Volkes eifersüchtig zu machen und wenigstens einige von ihnen zu retten.

Denn wenn schon ihre Verwerfung für die Welt Versöhnung gebracht hat,

dann wird ihre Annahme nichts anderes sein als Leben aus dem Tod.

Ist die Erstlings-gabe vom Teig heilig, so ist es auch der ganze Teig;

ist die Wurzel heilig, so sind es auch die Zweige.

Wenn aber einige Zweige herausgebrochen wurden und wenn du als Zweig

vom wilden Ölbaum in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest

und damit Anteil erhieltest an der Kraft seiner Wurzel,

so erhebe dich nicht über die anderen Zweige.

Wenn du es aber tust, sollst du wissen:

Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.

Nun wirst du sagen:

Die Zweige wurden doch herausgebrochen, damit ich eingepfropft werde.

Gewiss, sie wurden herausgebrochen, weil sie nicht glaubten.

Du aber stehst an ihrer Stelle, weil du glaubst.

Sei daher nicht überheblich, sondern fürchte dich!

Hat Gott die Zweige, die von Natur zum edlen Baum gehören, nicht verschont,

so wird er auch dich nicht verschonen.

Erkenne die Güte Gottes und seine Strenge!

Die Strenge gegen jene, die gefallen sind, Gottes Güte aber gegen dich, sofern du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du herausgehauen werden.

Ebenso werden auch jene, wenn sie nicht am Unglauben fest halten, wieder eingepfropft werden;

denn Gott hat die Macht, sie wieder einzupfropfen. 

Wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum herausgehauen

und gegen die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest,

dann werden erst recht sie als die von Natur zugehörigen Zweige

ihrem eigenen Ölbaum wieder eingepfropft werden.

Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen:

Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben;

dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: 

Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen. 

Das ist der Bund, den ich ihnen gewähre, wenn ich ihre Sünden wegnehme.

Vom Evangelium her gesehen sind sie Feinde Gottes, und das um euretwillen;

von ihrer Erwählung her gesehen sind sie von Gott geliebt, und das um der Väter willen.

Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt.

Und wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt,

so sind sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden,

damit jetzt auch sie Erbarmen finden.

Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen.

Oh Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!

Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!

Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?

Wer hat ihm etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste? 

Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung.

Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.

 

Paulus arbeitete das Thema der ersten beiden Söhne Abrahams im Brief an die Galater, Kap. 4, auf:

In der Schrift wird gesagt, dass Abraham zwei Söhne hatte,

einen von der Sklavin, den andern von der Freien.

Der Sohn der Sklavin wurde auf natürliche Weise gezeugt,

der Sohn der Freien aufgrund der Verheißung.

Darin liegt ein tieferer Sinn:  

Diese Frauen bedeuten die beiden Testamente.

Das eine Testament stammt vom Berg  Sinai und bringt Sklaven zur Welt; das ist Hagar –

denn Hagar ist Bezeichnung für den Berg Sinai in Arabien - und ihr entspricht das gegenwärtige Jerusalem, das mit seinen Kindern in der Knechtschaft lebt.

Das himmlische Jerusalem aber ist frei, und dieses Jerusalem ist unsere Mutter.

Denn es steht in der Schrift: Freu dich, du Unfruchtbare, die nie geboren hat, 

brich in Jubel aus und jauchze, die du nie in Wehen lagst! 

Denn viele Kinder hat die Einsame, mehr als die Vermählte.

Ihr aber, Brüder, seid Kinder der Verheißung wie Isaak.

Doch wie damals der Sohn, der auf natürliche Weise gezeugt war,

den verfolgte, der kraft des Geistes gezeugt war,

so geschieht es auch jetzt.

In der Schrift aber heißt es: 

Verstoß die Sklavin und ihren Sohn!

Denn nicht der Sohn der Sklavin soll Erbe sein, sondern der Sohn der Freien.

Daraus folgt also, meine Brüder, dass wir nicht Kinder der Sklavin sind, sondern Kinder der Freien.

 

Die Geschichte des Volkes Israel ist aus Gottes Sicht noch nicht abgeschlossen:                                                                                                                Ein Überrest wird gerettet werden!

 

Des Weiteren wird Abraham im Hebräerbrief (NT, Kapitel 11) folgendermaßen dargestellt:

Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen 

in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte;

und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.

Aufgrund des Glaubens hielt er sich als Fremder im verheißenen Land wie in einem fremden Land auf 

und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten;

denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat.

Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden;

denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte.

So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war,

viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand,

den man nicht zählen kann.

Voll Glauben sind diese alle gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben;

nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt und haben bekannt,

dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind.

Mit diesen Worten geben sie zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen.

Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren,

so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren;

nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen.

Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden;

denn er hat für sie eine Stadt vorbereitet.

Aufgrund des Glaubens brachte Abraham den Isaak dar, als er auf die Probe gestellt wurde, 

und gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte

und zu dem gesagt worden war: 

Durch Isaak wirst du Nachkommen haben.

 

Er verließ sich darauf, dass Gott sogar die Macht hat,

Tote zum Leben zu erwecken;

darum erhielt er Isaak auch zurück.

Das ist ein Sinnbild.

 

Von meinem biblischen Gesamtverständnis her werden wir,

die wir an den Messias und Gottessohn Jesus Christus glauben

(nach den Aussagen des Paulus sind wir Glieder am Leib Jesu),

ein großes Fest feiern, bei dem Israel die Braut sein dürfte und Jesus Christus der Bräutigam.

 

In Offenbarung 19 finden wir den Hinweis auf dieses Fest:

Da hörte ich etwas wie den Ruf einer großen Schar und wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen 

und wie das Rollen mächtiger Donner:

Halleluja! Denn König geworden ist der Herr, unser Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung.

Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre erweisen.

Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes und seine Frau hat sich bereit gemacht.

Sie durfte sich kleiden in strahlend reines Leinen. Das Leinen bedeutet die gerechten Taten der Heiligen.

Jemand sagte zu mir: Schreib auf:

Selig, wer zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen ist.

Dann sagte er zu mir: Das sind zuverlässige Worte, es sind Worte Gottes.

 

Folglich sind wir bereits heute miteinander verbunden

und werden es ganz offensichtlich bei dem zukünftigen Hochzeitsfest sein.

 

Welche größere Verbundenheit kann es also zu den Juden geben,

als die,

der an den HErrn Jesus Christus zum Glauben gekommenen?

 

Wann kam der Islamische Glauben in die Zeitgeschichte?:

 

Der Koran lag etwa 650 n.Chr. vor, entstanden in rd. 2 Jahrzehnten. Bewundernswert ist die Konzentration auf einen Gott Allah, der allerdings nicht der Gott der Christen sein kann, da Allah laut muslimischen Aussagen keinen Sohn hat. Die guten Werke müssen in diesem Glauben die schlechten überwiegen, sonst ist das Paradies passé.

 

Hingegen schreibt Johannes, sehr wahrscheinlich der Jünger,

der sich der Liebe seines HErrn bewusst war, im 1. Johannesbrief:

Wer ist der Lügner - wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? 

Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet.

Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht;

wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.

Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben;

wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.

 

Und seine Verheißung an uns ist das ewige Leben.

Dies habe ich euch über die geschrieben, die euch in die Irre führen.                                                                           

Im 2. Johannesbrief schreibt er: 7

Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen;

sie bekennen nicht, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist.

Das ist der Verführer und der Antichrist.

Achtet auf euch, damit ihr nicht preisgebt, was wir erarbeitet haben,

sondern damit ihr den vollen Lohn empfangt.

              

Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. 

Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn.

 

 

Gerhard Tummuseit                                              Berlin, 27. Oktober 2013

 

 

Abrahams Nachkommen: Paulus im Brief an die Galater, Kapitel 3,26ff. - etwa 55 n.Chr.
Das Editorial finde ich gut und passend zu Abrahams Nachkommen (aktuell in 2013) G.T.

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